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Streuobstwiese in Ammersbek

Der Ammersbeker Bürgerverein betreut auf dem gemeindeeigenen Grundstück eine Streuobstwiese. Das machen unsere Mitglieder Jacqueline Neubecker und Ralph Otto. Bäume müssen ausgelichtet, Zäune und Pfähle nach Bedarf ersetzt werden. Das Gras wird von Schafen kurz gehalten.

Norddeutsche Apfeltage

Alle zwei Jahre finden im September die Norddeutschen Apfeltage an mehreren Tagen im und am Dorfgemeinschaftshaus in Ammersbek, Am Gutshof, statt. Organisatoren sind der BUND, Hamburg, das Haus am Schüberg (Ammersbek) und der Ammersbeker Bürgerverein. Im Rahmen der Veranstaltung wird auf der Streuobstwiese der Baum des Jahres gepflanzt.

Vortrag (Textauszug) von Martina Rüther während der Norddeutschen Apfeltage 2014

Seit ich Bienen halte, habe ich einen anderen Blick für die Natur bekommen. Ich sehe an meinen Bienen und in der Natur, dass es zu wenig Blüten gibt. Jeder hat die Verantwortung, etwas für die Bienen und anderen Blütenbesucher zu tun. Da die Landschaft so sehr verarmt, gewinnen unsere Gärten an großer Bedeutung für die Tiere.

Tipps für den Garten oder Balkon:

- keine Pestizide spritzen

- „wilde“ Ecken im Garten lassen

- im Herbst nicht alles abschneiden und wegräumen

- ungefüllte Blumen / Bienenblumen / heimische Pflanzen bevorzugen

Eine Auswahl an bienenfreundlichen Pflanzen für Garten oder Balkon:

Frühtracht:

Winterlinge, Christrose, Weide, Krokus, Kornelkirsche, Kirschbaum, Johannisbeere, Brombeere, Himmelsleiter, Buschwindröschen, Adonisröschen.

Sommertracht:

Flockenblume, Sonnenblume, Stockrose, Weiderich, Esparsette, Weidenröschen, Mauerpfeffer, Thymian, Kugeldistel, Alant, Ysop, Mariendistel, Sonnenhut, Sommeraster, Buschmalve, Koriander, wilder Wein, Duftnessel, Dahlie (ungefüllt!).

Spättracht:

Besenheide, Goldrute, Herbstaster, Efeu (blüht erst ab 8 Jahren), späte Himbeere, Malven, Eibisch.


Loki-Schmidt-Beet Nr. 28, Rettung in letzter Minute (Textauszug Herbst 2014)

„Es gibt kein Unkraut, es gibt nur Wildkräuter.“ Dieser bekannte Satz von Loki Schmidt steht seit 1980 über dem Projekt „Blume des Jahres“. Es soll die Aufmerksamkeit auf gefährdete Pflanzenarten lenken, um sie zu schützen.

Als Geschenk der Bevölkerung zu Lokis 90. Geburtstag entstanden zum gleichen Zweck in etlichen Städten und Gemeinden die Loki-Schmidt-Beete. Das Hoisbütteler Beet, angelegt vom Ammersbeker Bürgerverein, trägt die Nummer 28. Schon lange wollte ich den Betreuern dieses Beetes eine Staude von meinem Lungenkraut anbieten. Eines Tages rief ich kurz entschlossen im Rathaus an und ließ mir die Telefonnummer der Betreuer, das Ehepaar Bütow, geben. Frau Bütow trug ich mein Angebot vor. „Grundsätzlich ja“, war die Auskunft, „aber das Beet wird in einer halben Stunde eingeebnet.“ So kam es, dass ich mich - bildlich gesprochen - buchstäblich in letzter Minute „vor den Bagger warf“ und mich bereit erklärte, die Pflegenachfolge anzutreten.

Als Erstes zog ich eine mehr oder weniger gerade Furche um das Beet, um die bislang nicht sehr achtsamen Reiter durch eine klare Begrenzung aufzufordern, dieses Beet als ein solches zu respektieren. Die Furche sollte noch mit Feldsteinen ausgefüllt werden. Eine liebe Nachbarin besorgte nicht nur die Steine, sondern verteilte sie auch noch um das ganze Beet herum. Vielen Dank, liebe Frau Lech.

In Frau Ingrid Neubauer habe ich dann auch noch eine begeisterte Mitstreiterin gefunden. Wir machten uns zusammen an die erweiterte Bepflanzung und Gestaltung der kleinen Anlage. Nach den Vorgaben der Loki-Schmidt-Stiftung sollten möglichst nur „Blumen des Jahres“ gewählt werden, die alle auf einer Liste vorgegeben waren.

 

Dazu bauten wir ein Feuchtbeet für das Zuhause typischer heimischer Moor- und Sumpfpflanzen wie Sibirische Schwertlilie, Sumpfcalla, Bachnelkenwurz und etliche andere. Insgesamt sind auf „unserem Beet“ mehr als die Hälfte der „Pflanzen des Jahres“ versammelt. Jede der freistehenden Stauden hat als Schmuck einen kleinen Feldstein bekommen. Auf einen größeren Stein haben wir einen kleinen liegenden Engel montiert. Der steht dort für Loki, die vielleicht ihr Beet Nr. 28 von oben betrachtet und hoffentlich mit uns zufrieden ist.

Margret Paech


Neue Parkbank am Stausee, der ABV konnte 2014 helfen

Nennen wir ihn einfach Herrn P. Er macht gerne Spaziergänge zum Stausee und hat dort immer eine Pause auf einer Bank eingelegt. In letzter Zeit luden die Bänke leider nicht mehr zum Verweilen ein. Sie waren marode, und ein Papierkorb fehlte auch.

Mit der Bitte um Abhilfe schrieb Herr P. an die Gemeinde Ammersbek. Leider konnte man ihm keine Hoffnung auf eine baldige Wiederherstellung machen. Eine Bank sollte angeblich auf Hamburger Gebiet stehen. Herr P. wandte sich nun an den Ammersbeker Bürgerverein. Ein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit des ABV liegt ja beim Natur- und Umweltschutz. Der ABV erhielt Kopien des Schriftverkehrs mit der Gemeinde Ammersbek und der Stadt Hamburg.

Der geschäftsführende Vorstand trug nun die Bitte unserem Bürgermeister, Herrn Ansén, vor. Es dauerte nicht lange, und Herr P. konnte wieder die Bänke am Stausee nutzen. Unser Dank gilt Herrn Ansén und den Mitarbeitern vom Bauhof.

Hilke Ploog