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Ein Eigenheim für "Adebar"
Zwar ist der Beweis nur schwerlich zu erbringen. Es könnte jedoch sein, dass sich Störche, bevor sie im Frühjahr den Heimweg nach Europa antreten, über die Nistmöglichkeiten in der Gemeinde Ammersbek unterhalten. Wenn dem so wäre, hätte unsere Gemeinde in Storchenkreisen mangels entsprechender Behausungen bislang einen miserablen Ruf. Den kann sich natürlich keine Gemeinde leisten, die sich unter anderem auch die Erhöhung der Geburtenrate zum Ziel gesetzt hat, was wiederum ohne den Klapperstorch unmöglich ist.

Ausgewählt wurde der Ortsteil Bünningstedt als Standort deshalb, weil nach Auskunft des Naturschutzbundes gerade dort ein weißer Fleck auf der Storchenlandkarte besteht. Das Gelingen bei der Errichtung des Mastes mittels eines Baggers verdanken wir Herrn Mathias Loth und seiner Frau Carmen, der Firma Loth aus Bergstedt und unseren nimmermüden Heinzelmännern Henri Ohge und Otto Bütow, die in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden die Vorarbeit geleistet haben.

Da im Kreis Stormarn in der Saison 2008 nur 21 Paare nisteten, von denen lediglich 25 Jungvögel das trockene Frühjahr überlebten, versuchen wir, mit diesem Projekt dazu beizutragen, den Bestand dieser immer seltener werdenden Vögel zu vermehren. Und sollte dann vor seinem Abflug aus Afrika im Frühjahr 2009 Herr Storch zu Frau Storch klappern: "Lass es uns in diesem Jahr mal in Ammersbek versuchen", so wäre unser Projekt ein wirklicher Erfolg. Warten wir's also ab.

Dirk Ibbeken


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